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Ablatio
(Aus dem Lateinischen = Entfernen) Entfernung der kompletten Brust; siehe Mastektomie.
Achsellymphknoten
= Nodi lymphatici axillares
Erste Sammelgebiete des Lymphabflusses und daher mögliche erste Absiedlungsstelle für Karzinomzellen bei Brustkrebs (Metastasierung).
Adenokarzinom
Krebs, der aus Drüsengewebe hervorgeht, wie z. B. Brustkrebs.
Adjuvante Therapie
(aus dem Lateinischen = unterstützen) Behandlung, die im Anschluss
an eine Operation oder Strahlentherapie durchgeführt wird zur Beseitigung
möglichen Mikrometastasen (im Körper vorhandene, bisher noch nicht nachgewiesene Krebszellen).
Afterloading-Technik
Form der Strahlentherapie. Radioaktive Substanzen als Strahlenquelle werden mittels genau platzierter Röhrchen direkt in das zu bestrahlende Gewebe eingebracht.
AHT
Abk. für Antihormonelle Therapie.
Alkylanzien
Gruppe zellteilungshemmender Medikamente (= Zytostatika = Chemotherapie), die ihre Wirkung im Zellkern ausübt.
Alopezie
Haarausfall. Ist dies Nebenwirkung einer Chemotherapie, so setzt meist das Wachstum nach ein bis zwei Monaten nach Therapieende wieder ein.
Alternierend
Abwechselnd
Amastie
Angeborenes Fehlen einer oder beider Brüste (der normale Zyklus der
Frauen ist erhalten)
Amazonen-Syndrom
Fehlen oder Minderanlage der rechten Brust bei normal entwickelter linker
Brustgröße.
Anamnese
Krankengeschichte
Anästhesie
Narkose; Betäubung von Gefühl und/ oder Wahrnehmung aufgrund von Medikamenten. Unterschieden wird zwischen Vollnarkose
(man schläft tief und fest) und einer lokalen oder regionalen Betäubung des Körpers.
Angiogenese
Neubildung von Blutgefäßen. Bösartige Tumoren können über die Fähigkeit verfügen sich selbst eine eigene Blutzufuhr zu verschaffen.
Damit ist die Voraussetzung der Ernährung der Zellen gegeben und eine raschere Streuung möglich.
Anisomastie
(Aniso = aus dem Griechischen - ungleich) Vorhandensein zweier ungleich
großer Brüste.
Anschlussheilbehandlung (= AHB)
Rehabilitationsmaßnahme im direkten Anschluss an den Krankenhausaufenthalt.
Anthrazykline
Gruppe von Medikamenten (= Zytostatika), die ihre Wirkung an der Erbinformation ausübt.
Antiemetika
Medikamente, die Übelkeit und Erbrechen unterdrücken
Antihormone
Natürlich oder synthetisch hergestellte Substanzen, die die Hormonrezeptoren
zeitlich begrenzt blockieren, oder die Synthese von weiblichen Hormonen verhindern.
Antihormonelle Therapie
Bei nachgewiesenen Hormonrezeptoren (Östrogen- und Progesteronrezeptoren)
mögliche Therapieform, um die Bildung von Geschlechtshormonen zu unterdrücken.
Antikörper
Eiweißstoff im Immunsystem, der im Blut und Gewebe Zellen kenntlich und unschädlich machen kann.
Antikörpertherapie
Therapie (= Immuntherapie), welche die Éigenschaften der Antikörper nutzt Tumorzellen zu kennzeichnen, so dass der Körper diese unschädlich machen kann (z.B. Herceptin)
Antiöstrogen
Medikament, welches die Wirkung von körpereigenem Östrogen hemmt, in dem es an den Östrogenrezeptor bindet.
Apoptose
"Programmierter Zelltod". Sind Zellen über wachstumshemmende Medikamente geschädigt, leiten sog. Wächtergene ein Absterben der Zelle ein.
Apoptose-Indikatoren
Medikamten, die den programmierten Zelltod von Krebszellen auslösen.
Areola mammae
Areola = kleiner Hof - Warzenhof
Anatomische Bezeichnung des Warzenhofes rund um die Brustwarze. Begrenzt durch kleine Talgdrüsen, die während
der Laktation vermehrt die Haut befeuchten und einfetten.
Aromatasehemmer
Medikament, das zur Therapie von hormonempfindlichem (rezeptorpositivem)
Brustkrebs bei Frauen eingesetzt werden kann, die schon in den Wechseljahren
sind. Hierbei wird ein Enzym gehemmt, welches für die Umwandlung von männlichen Geschlechtshormonen in das weibliche
Östrogen verantwortlich ist.
Arteria axillaris
Achselschlagader
Aszites
Flüssigkeitsansammlung in der Bauchhöhle, z.B. bei einem Tumorbefall des Bauchfells.
Athelie
Fehlen der Brustwarze bei normal ausgebildetem Brustdrüsenkörper.
Atypische Hyperplasie
Gutartige Vermehrung des Brustdrüsengewebes mit atypischen Merkmalen;
hierbei ist das Brustkrebsrisiko erhöht.
Augmentation
Plastische Operation zur Brustvergrößerung und/ oder zur Defektfüllung,
durch Einlage von Implantaten oder Expandern.
Autologe Konversion
Brustrekonstruktion durch Auffüllung des entnommenen Gewebes mittels Eigengewebe.
Axilla
Achselhöhle
Axilladissektion
Operative Entfernung der axillären Lymphknoten (Unterteilung in 3
Level, je nach Nähe zur Brust)
Axilläre Lymphknoten
Lymphknoten, die sich in der Achselhöhle befinden.
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