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Interstitielle Cystitis: Experten für seltene Erkrankung ausgezeichnet

Die Interstitielle Cystitis (IC), auch chronisches Beckenschmerzsyndrom genannt, ist eine chronische Entzündung der Blase. Die äußerst seltene Erkrankung, die nichts mit Bakterien oder einer bakteriellen Entzündung zu tun hat, ist schwer zu diagnostizieren und therapieren. Betroffene stellt das vor große Herausforderungen, denn nur wenige Zentren in Deutschland haben sich auf dieses Beschwerdebild spezialisiert. Die Klinik für Urologie im Evangelischen Krankenhaus Witten gehört dazu.

Die Interstitielle Cystitis (IC), auch chronisches Beckenschmerzsyndrom genannt, ist eine chronische Entzündung der Blase. Die äußerst seltene Erkrankung, die nichts mit Bakterien oder einer bakteriellen Entzündung zu tun hat, ist schwer zu diagnostizieren und therapieren. Betroffene stellt das vor große Herausforderungen, denn nur wenige Zentren in Deutschland haben sich auf dieses Beschwerdebild spezialisiert. Die Klinik für Urologie im Evangelischen Krankenhaus Witten gehört dazu: In einer standortübergreifenden Kooperation mit der Gynäkologie und der Neurologie des EvK Herne, beides Standorte des EVA Ruhr, ist sie seit 2018 als eines von bundesweit zehn Zentren für Interstitielle Cystitis (IC) und Beckenschmerz zertifiziert. Nun hat das IC-Zentrum zum zweiten Mal in Folge die Rezertifizierung erfolgreich gemeistert. „Wir sind stolz, dass uns zum wiederholten Mal eine ausgezeichnete Versorgung unserer Patientinnen und Patienten bescheinigt wurde“, sagt Prof. Dr. Wiedemann, Chefarzt der Klinik für Urologie im EvK Witten, der zusammen mit seinen Kollegen im EVA Ruhr zu den wenigen Experten in Deutschland zählt, wenn es um die Interstitielle Cystitis geht. 

Die Rezertifizierung des IC-Zentrums erfolgte gemeinschaftlich durch die Deutsche Gesellschaft für Urologie und die Deutsche Kontinenzgesellschaft. Die beiden Fachgesellschaften prüften unter anderem die Struktur- und Prozessqualität in der interdisziplinären und berufsgruppenübergreifenden Behandlung. Dem ganzheitlichen Ansatz kommt bei der Diagnostik und Therapie eine große Bedeutung zu, denn bei der Interstitiellen Cystitis handelt es sich um ein äußerst komplexes Krankheitsbild.

Unter der Interstitiellen Cystitis leiden vor allem Frauen. Die Erkrankung ist wegen der starken Schmerzen und bis zu 60 Toilettengängen am Tag für Betroffene mit einem enormen Leidensdruck verbunden. Auch wenn der Blasenschmerz führend ist, gibt es ganz unterschiedliche Symptome, die oftmals denen anderer Erkrankungen ähneln. Deshalb dauert es meist lange, bis eine Diagnose gestellt und Erkrankten geholfen wird. „Die IC ist zwar nicht heilbar, aber es gibt unterschiedliche Therapiemöglichkeiten. Wir haben einen großen Baukasten an Optionen, die abhängig von den Symptomen zum Einsatz kommen, und mit denen wir die Krankheit gut einstellen können“, so Prof. Dr. Wiedemann. 

In der in Witten eingerichteten IC-Sprechstunde, die Betroffene aus ganz Deutschland in Anspruch nehmen, bieten die Experten Beratung und Information zur Interstitiellen Cystitis an. Eine Terminvereinbarung ist unter Tel. 02302.175-2521 möglich. 

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