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Kunst in Gemeinschaft – Vernissage der Senologischen Malgruppen

Kunstwerke, die von Gemeinschaft in schweren Lebenslagen erzählen – die können nun im Kapellengang (EG) des Evangelischen Klinikum Gelsenkirchen betrachtet und sogar erworben werden. Diese Woche fand die feierliche Eröffnung der Kunst-Ausstellung der Senologischen Malgruppen statt.

Unter dem Motto „Kreativität in Gemeinschaft erleben“ sind Kunstwerke entstanden, die vom Malen in Gemeinschaft erzählen: aufbauend und bereichernd. Denn während der Malstunden genießen die Malerinnen der Senologiemalgruppen die gemeinsame Zeit, das Ausblenden der Alltagssorgen und die Freude, die die Kreativität mit sich bringt. Damit unterstützen sie sich in der Zeit nach der Diagnose Brustkrebs.

„Wir leben in einer Zeit der Ungewissheit, denn Ängste und Sorgen um unsere Zukunft begleiten uns täglich“, so Marita Linke, Leiterin der Malgruppen. „Umso wichtiger ist es, dass wir in den Malgruppen Räume finden, in denen wir abschalten und Kraft schöpfen können.“ Dr. Abdallah Abdallah, Chefarzt der Klinik für Senologie / Brustzentrum Ruhrgebiet, ergänzt: „Die Malgruppen sind ein wichtiger Baustein in unserer Behandlung von Brustkrebs-Patienten, da diese in der Arbeit mit Leinwand und Pinsel ihre Gefühle verarbeiten können.“

Neben Dr. Abdallah Abdallah und Marita Linke, richtete auch die Oberbürgermeisterin der Stadt Gelsenkirchen, Andrea Henze, Grußworte an die Gäste. Eine musikalische Untermalung mit Gitarrenspiel und Gesang erfolgte durch Franzi Rockzz.

Malen als Therapie: Ein fester Bestandteil des Senologiekonzepts am EVK

Die Malgruppen, ins Leben gerufen durch Dr. Abdallah Abdallah, sind seit mehr als 20 Jahren ein fester Bestandteil des Senologiekonzeptes. Sie helfen Brustkrebs-Betroffenen, schwere Lebensphasen besser zu verarbeiten. Die kreative Arbeit mit Leinwand und Farbe bietet den Teilnehmerinnen eine Möglichkeit, ihre Gefühle auszudrücken, emotionale Unterstützung zu erfahren und neue Lebensfreude zu gewinnen.

Unterstützung erhalten die Betroffenen von Brustkrebs auch durch den Förderverein des Brustzentrum „Die Revierinitiative“, indem dieser beratend und informierend zur Seite steht und damit in herausfordernden Zeiten eine wichtige Stütze ist.

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